Praxis für Psychotherapie HPG
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Praxis für Psychotherapie HPG in Potsdam

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Schulcoaching
 
Seit 4 Jahren initiiere ich Projekttage an Schulen auf der Basis gestalttherapeutischer Beratung. Ich habe bis heute niemanden gefunden, der Projekte an Oberschulen auf der Grundlage von Selbsterfahrung durchführt. Sollten Sie beim Durchlesen dieses Konzeptes feststellen, dass Sie eine ähnliche Arbeit machen, wäre ich enorm interessiert an inhaltlichem Austausch und würde mich freuen, wenn Sie sich melden.

In den letzten Monaten habe ich ein Team zusammengestellt, welches einen Beitrag zur Deeskalation an Berliner und Brandenburger Schulen leisten will.

Während meiner vielfältigen Projektarbeit war ich immer positiv überrascht, mit welcher Aufmerksamkeit und Intensität Kinder und Jugendliche -gleich welchen Alters- diese Selbsterfahrungsarbeit annehmen und fordern.

Thema: Schule in der Krise - Zukunftsperspektive durch Gestaltcoaching Herausforderungen und Chancen eines neuen Deeskalationskonzeptes

Für Schulen, Interessierte und KooperationspartnerInnen bieten wir ein Schulcoaching an.

Gewalt schafft Not. Und Not herrscht momentan in Schulen und Elternhäusern. Eine neue Zukunftsperspektive auf dem Gebiet des Schulcoaching und einer neuen Zusammenarbeit zwischen SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern bietet derzeit der Gestaltansatz. Diese innovative Methode des ganzheitlichen Coaching hilft den Teufelskreis aus Hilflosigkeit und Aggression auf völlig neue Art zu durchbrechen.

Um der Komplexität der Situation gerecht zu werden, arbeiten wir problem- und prozessorientiert in einem interdisziplinären Team, Handlungskompetenz im interkulturellen Kontext ist für uns Voraussetzung.

Das Schulcoaching ist auf 3 Ebenen geplant:
  1. Klassencoaching stärkt das Klassengefüge. Hier geht es nicht um Ausgrenzung mehrerer "schwerer Fälle", sondern um Problemaufarbeitung und - lösung im Klassenverband. Auf der Basis gestalttherapeutischer Beratung werden durch Selbsterfahrung unter Einbeziehung verschiedenster kreativer Medien (z.B.: Phantasiereisen, Malerei, Musik und Rollenspiele) die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen aufgebaut. Die Gestalttherapie betont die kreative Kommunikation. Sie ist nicht ausschließlich auf Sprache angewiesen und damit für Kinder und Jugendliche, auch mit anderen kulturellen Hintergründen geeignet, konflikthafte Situationen zu bearbeiten. Diese Arbeit wird von einem Supervisor mit Migrationshintergrund und mir durchgeführt.
  2. Der Elternarbeit wird ein großer Wert beigemessen. Die Eltern werden in Form von Einzelgesprächen, Umfragen, Elterncafè und Elternabenden mit einbezogen. Hier ist eine Kooperation mit den SozialpädagogInnen vor Ort angestrebt. Diese Arbeit wird nach Bedarf und entsprechend der Lage und Situation der Schule (Neue Bundesländer, Anteil der MigrantInnen) von jeweils einer türkischen Gestaltberaterin und einem jordanischen streetworker oder einer Gestaltberaterin und einem Psychotherapeuten mit Ostsozialisation umgesetzt.
  3. Die LehrerInnen haben die Möglichkeit im Rahmen einer Supervision Belastungen zu bearbeiten und Problemlösungen zu entwickeln. Dies dient auch der Prävention von `burn-out` und wird von einer Supervisorin durchgeführt, die arabisch spricht und über viel Erfahrung im Umgang mit Gewalt verfügt. Sie hat bereits Schulprojekte in der Westbank und im Kosovo umgesetzt.
Gewaltfrei lernen heißt, (sich) Selbst-bewusst-sein ganzheitlich zu erfahren, mit dem sicheren Gefühl, als ganzer Mensch angenommen und gefördert zu werden. Auf der Basis dieser Haltung wird in gemeinsamen Veranstaltungen ein neuer Umgang miteinander erarbeitet. Die Moderationen werden von externen MitarbeiterInnen durchgeführt.

Für den Fall der Organisation eines Pilotprojektes sollen die Ergebnisse evaluiert und wissenschaftlich ausgewertet werden.

Nachhaltigkeit wird umgesetzt durch Konzipierung eines in der Praxis anwendbaren Schulcoachingmodules, auch im Hinblick auf die ökonomische Situation der Schulen, Institutionen bzw. des Landes.

Aktuelle Themen:
  • Überforderung von Jugendlichen
  • zunehmende Gewalt
  • Rechtsextremismus bzw. Fremdenfeindlichkeit
  • mangelnde Integration von MigrantInnen
  • nachlassende Leistungs- und zunehmende Gewaltbereitschaft bei Jungs in der Schule
  • Konkurrenz unter Mädchen
  • zunehmende Gewaltbereitschaft bzw. mangelnde Bereitschaft Position zu beziehen
  • Jugendarbeitslosigkeit
  • Zunkunftsängste
  • Überforderung der Eltern
  • Überforderung der LehrerInnen - burn-out
Ziele:
  • Förderung der Eigenwahrnehmung
  • Stärkung der Einzelnen und der Gruppe
  • respektvoller Umgang mit sich selbst und anderen
  • Förderung sozialer Kompetenzen
  • Förderung der Fremdwahrnehmung
  • Sensibilisierung und Aufklärung über rechtsextremes bzw. fremdenfeindliches Gedankengut
  • multikulturelles Leben als Bereicherung erfahren
  • Jungenförderung
  • Mädchenförderung: "Nein" sagen lernen, Steigerung des Selbstwertgefühls
  • berufliche Orientierung durch Mobilisierung eigener Ressourcen und Entwicklung von Zukunftsperspektiven
  • Stärkung der Beteiligten, ihres Selbstwertgefühls und ihrer Eigeninitiative
  • Stützung durch Elternarbeit mit SozialpädagogInnen
  • Stützung durch Supervision